Einwohner von Berlin müssen künftig beim Gas mehr zahlen denn die Gasag Berlin erhöht ab Oktober die Preise um durchschnittliche 0,8 Cent pro Kilowattstunde. Obwohl sich dies vielleicht im ersten Moment sehr wenig anhört, wird die Erhöhung an folgendem Beispiel schnell deutlich: Eine Familie, die einen Jahresverbrauch von 20.000 kWh hat, muss künftig im Monat 14 Euro mehr zahlen. Die Gründe für die anstehende Preiserhöhung rechtfertigen die Versoger mit angestiegenen Marktpreisen.
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Preissteigerungen übergibt man selbstverständlich sofort an die Kunden. Doch sobald Gas und Strom billiger werden, lässt der Weitergabe-Eifer der jeweiligen Anbieter stark nach. Die Bundesnetzagentur kritisiert vor allem, dass der unglaubliche Preis-Verfall bei Gas immer noch nicht bei den Verbrauchern angekommen sei. Steuern, Umlagen und Abgaben, die den Anbietern auferlegt werden, reichen nicht aus, um die Preise zu rechtfertigen. Die Preise, die von den Verbrauchern für Strom verlangt werden, sind nach Ansicht der Sprecher der Bundesnetzagentur überzogen. Hier muss nachgebessert werden. Weiterlesen →
Neben altbekannten erneuerbaren Energieformen wie der Wasserkraft oder der Windkraft oder auch der Solarenergie gibt es noch solche Energiegewinnungsformen wie z.B. Energie aus Stroh zu gewinnen oder Energie aus Holzpellets. Dann gäbe es noch Energie aus Biogas oder aus der Abfallverbrennung. Diese Form der Energie ist zwar nicht besonders appetitlich, aber durchaus im Kommen. Insgesamt sind die erneuerbaren Energien zwar immer Kommen begriffen, aber bei Weitem noch nicht auf dem Level angekommen, auf das sie gehören.
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Der schwedische Konzern Vattenfall war wegen des Festhaltens an der Atom-Politik in Deutschland arg kritisiert worden. Vattenfall solle „grüner“ werden und sich auf die Bedeutung des Konzernnamens konzentrieren. Vattenfall bedeutet in Übersetzung nämlich Wasserfall, was sich eben auf Wasserkraft bezieht. Nun hat Vattenfall zwar kein Wasserkraftwerk gebaut, aber einen mega-großen Meeres-Windpark.
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Die Proteste, Argumente und Demonstrationen haben allesamt nichts genützt. Die Regierung hat beschlossen, dass die 17 Atommeiler am Netz bleiben und dann ist das eben so. Wer fragt also nach der Atomlobby? Wer fragt nach der Entsorgung von Atommüll? Jede Menge Menschen tun das, aber greifbare Ergebnisse sieht man da nicht. Das Pro-Atomstrom-Argument lautet „Strom- sicher und bezahlbar“ Weiterlesen →
Unter dem Motto „An oder aus – was macht ihr draus? Ein Tag ohne Strom in der Kindertageseinrichtung“ lud die gemeinnützige Gesellschaft Leuchtpol Kindergärten und Kindertagesstätten zu einer faszinierenden Aktion ein. Der Tag ohne Strom sollte zwischen dem 17. und 26. September liegen. Und viele Kindergärten machten bei dieser Aktion mit. Weiterlesen →
Bislang ist nicht ganz geklärt, was passiert, wenn die Atomkraftwerke länger als eigentlich vorgesehen in Betrieb bleiben. Man befürchtet zunehmende Materialermüdung sowie kleinere und größere Störfälle. Um dieser Frage nachzugehen, wurde ein Forschungsprojekt der EU eingerichtet. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Atom-Experten aus Dresden-Rossendorf. Die Forschungen von „Longlife“ konzentrieren sich zunächst auf den Reaktor-Druckbehälter bzw. dessen Hülle aus robustem Stahl. In diesen Stahlbehältern findet die eigentliche Kernspaltung statt, bei der kontinuierlich und in gesteuerten Kettenreaktionen Wärme und Energie freigesetzt werden. Weiterlesen →
Allein für Instandsetzungs- und Modernisierungsarbeiten von Krümmel wurden nach Angaben von Barbara Meyer-Bulkow ungefähr 390 Millionen Euro ausgegeben. Bei Brunsbüttel waren es allein in dem Zeitraum von 2007 bis 2009 knapp 300 Millionen Euro. Ein Ende der Ausgaben ist noch nicht abzusehen. Vattenfall ist trotzdem weiter zuversichtlich, dass die Sanierungsarbeiten sich lohnen werden und geht auch davon aus, zumindest Krümmel in nächster Zeit fertigstellen zu können. Wie lange es dann letztendlich braucht, um die entsprechenden Anträge einzureichen und wie kooperativ sich die bei der Bewilligung gezeigt wird, bleibt vorerst abzuwarten. Weiterlesen →
Elektroingenieur Scott Brusaw aus dem amerikanischen Bundesstaat Idaho legte ein interessantes Konzept zur Stromgewinnung vor. Seinen Berechnungen nach könnte es sich lohnen, die Straßen mit Solarpanels anstelle von Teer zu pflastern. Doch Kosten, Material und die nachts fehlende Sonnenstrahlung erweisen sich bislang noch als problematisch. Immerhin ist der Plan aber vielversprechend genug, um weitere Forschungen nach sich zu ziehen.
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Der Druck in der schwedischen Heimat ist dieser Tage immens. Vor allem auf die mangelnde Umweltfreundlichkeit Vattenfalls wird scharf geschossen. Der Unternehmensname bedeutet in der deutschen Übersetzung so viel wie „Wasserfall“. Kritiker sind der Meinung, Vattenfall solle sich auf umweltfreundliche Technologien konzentrieren. Vattenfall wird in den kommenden Jahren wohl verstärkt neben der in der Kritik stehenden Investition in Atomkraft, auch in den Bereichen Wind- und Wasserkraft, sowie Energie aus Biomasse und Naturgas vorankommen müssen.
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Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg beschäftigen sich mit den neuen Möglichkeiten der organischen Solarzellen. Diese sind im Gegensatz zu den anorganischen Solarzellen, wie sie zum Beispiel auf den Hausdächern eingesetzt werden wesentlich praktischer für den Gebrauch in kleinerem Format. Das Material besteht dabei nicht aus empfindlichem Glas, sondern aus einer bestimmten Form von Plastik. Das macht die Solarzellen ausgesprochen flexibel und robust, denn sie können gebogen und geknickt werden ohne das sie zerbrechen können und dazu sind sie auch viel leichter.
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Bei Pendelecs handelt es sich um äußerlich ganz normal anmutende Fahrräder, die allerdings mit einem kleinen Elektromotor entweder am Rad oder am Tretlager ausgestattet sind. Der Motor selbst wird angetrieben mit einem Akku, der einfach mit normalem Strom aufgeladen wird. Dieser kommt ganz gewöhnlich aus der Steckdose. Das Besondere daran ist, dass das Fahrrad mit nur einem Fußschlag auf die Pedale von selbst fährt und dann keine weitere Kraftanstrengung mehr nötig ist. Die Entscheidung wie schnell das Rad dabei wird die trifft der Radler selbst, denn Pendelecs verfügen über mehrere Gänge, zwischen denen ausgewählt werden, kann. Damit erinnert das Pendelecs mehr an Mofa als an ein Fahrrad. Es erreicht Geschwindigkeiten bis zu 30 Stundenkilometer und braucht trotzdem kein Nummernschild. Nur die richtig schnellen Räder mit über 40 Kilometer, die müssen beim Straßenverkehrsamt angemeldet werden und bekommen dann auch entsprechend ein Nummernschild verpasst.
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